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Unfallchirurgen unterstützen Radhelmpflicht für Kinder

Sturz bei 25km/h entspricht „Köpfler“ von 2,5 Metern auf Beton

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Wien (OTS) – Die Österreichische Gesellschaft für Unfallchirurgie (ÖGU) begrüßt und unterstützt das von Verkehrs- und Infrastrukturministerin Doris Bures heute vorgestellte Verkehrssicherheitspaket für radfahrende Kinder. Aus Sicht der Unfallchirurgen ist jede Maßnahme zum Schutz vor schweren Verletzungen – im Falle von Radfahren meist Kopfverletzungen – zu begrüßen.

„Wenn auch nur ein Kind davor bewahrt werden kann, mit bleibenden Hirnschäden ein Pflegefall zu werden, ist diese Helmpflicht schon ein Erfolg“, formuliert es Prim. Dr. Harald Hertz, Leiter der Unfallchirurgie am UKH Lorenz Böhler.

„Ein Sturz eines Kindes mit 25 km/h entspricht einem Köpfler von 2,5 Metern – direkt auf Beton. Aus medizinischer Sicht, ist daher das Tragen von Helmen beim Radfahren, insbesondere bei Kindern, schon längst überfällig. Dabei spielt es für uns Ärzte keine Rolle, ob die Pflicht bis zum Alter von zehn, zwölf oder 14 Jahren gilt: das Wichtigste ist, dass ein erster Schritt gesetzt wird“, so Hertz weiter.

Bei den Verletzungsmustern handelt es sich von kleinen Wunden am Kopf bis zu Gehirnerschütterungen und sogar Schädel-Hirn Trauma. Laut Zahlen der Unfallchirurgen leben Radfahrer in Wien auch gefährlicher als motorisierte Zweiradfahrer. Darüber hinaus appellieren die Unfallchirurgen an die Verantwortung und Vorbildfunktion von Eltern und erwachsenen Begleitpersonen beim Tragen von Helmen in Begleitung von radfahrenden Kindern.

Die Österreichische Gesellschaft für Unfallchirurgie (ÖGU) ist eine wissenschaftliche Fachgesellschaft mit Sitz in Wien, die die Anliegen von Unfallchirurgen in Spitälern sowie im niedergelassenen Bereich vertritt. Diese versorgen pro Jahr 2 Millionen Patienten in Österreich. Die über 1.400 Mitglieder aus 14 Staaten sind Fachärzte für Unfallchirurgie, Ärzte in Ausbildung zum Facharzt und Personen, die sich mit unfallchirurgischen Themen befassen. Zu den wichtigsten Anliegen der ÖGU zählen das Sicherstellen der hohen Versorgungsqualität in Österreich sowie die Beibehaltung des Sonderfaches Unfallchirurgie in der Ausbildung. Außerdem engagiertsich die ÖGU für Verbesserungen im Kinder- und Kleinkinderschutz, da eine große Zahl von Kindesverletzungen, die durch Misshandlung und Gewalt entstehen als Kinderunfälle falsch klassifiziert und behandelt werden.
Rückfragehinweis:
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      Prim. Dr. Harald Hertz

 

      Tel.: 0664-6131 006

harald.hertz@auva.at
www.unfallchirurgen.at

      Mag. Martin Stradal

 

      Kovar & Köppl Public Affairs Consulting

 

      Tel.: 0664-8494 005

martin.stradal@publicaffairs.cc
www.publicaffairs.cc

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Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/930/aom

Link zur Aussendung: http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20110223_OTS0148

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